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Willkommen auf der Plattform bgfa.ch des Schweizerischen Anwaltsverbandes. Hier finden Sie aktuelle und aufbereitete Informationen zum Anwaltsrecht. Schwerpunkt bildet das Anwaltsgesetz. "News" beinhaltet die Neueinträge. Mit Hilfe der Mailingliste orientieren wir Sie in regelmässigen Abständen über relevante Änderungen oder Neueinträge.


27.12.2011Anwaltsgeheimnis: Der SAV ist am Ball
Autor: schweizerischer Anwaltsverband
Anwaltsrevue 11-12/2011, S. 508
Quelle: Literatur / Berufsregeln
27.12.20116B_389/2011, Urteil vom 10.10.2011
Betrifft: Art. 12
Art. 12 lit. a BGFA; Art. 9 BV.
Wiederherstellung der Frist (einfache Körperverletzung)
Die Frist für die Beanstandungen begann mit der Zustellung des begründeten Entscheids [. . .] zu laufen. Im damaligen Zeitpunkt war der Vater des Rechtsvertreters noch nicht hospitalisiert. Es bestand gemäss Arztzeugnis keine Belastungssituation. Somit musste der Rechtsvertreter die Frist korrekt in seinem internen System vermerken. Dazu war er gestützt auf Art. 12 lit. a des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (BGFA; SR 935.61) verpflichtet, wonach Rechtsanwälte ihre Tätigkeit sorgfältig und gewissenhaft auszuüben haben.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
27.12.20112C_503/2011, Urteil vom 21.09.2011
Betrifft: Art. 13
Art. 13 Abs. 1 BGFA; Art. 9 BV.
Entbindung vom Anwaltsgeheimnis
Die Rechtsanwälte unterstehen zeitlich unbegrenzt und gegenüber jedermann dem Berufsgeheimnis über alles, was ihnen infolge ihres Berufs von ihrer Klientschaft anvertraut worden ist (Art. 13 Abs. 1 BGFA; vgl. auch Art. 321 StGB). Verweigert der Mandant die Entbindung vom Anwaltsgeheimnis, so kann sich der Rechtsanwalt mit einem Gesuch an die Aufsichtsbehörde wenden. Der Entbindungsentscheid hat keinerlei materielle Rechtswirkungen, sondern ermöglicht es dem gesuchstellenden Anwalt bloss, sich ohne Verletzung des disziplinar- und strafrechtlich geschützten Berufsgeheimnisses gegen die hier in Frage stehende Strafanzeige zur Wehr zu setzen. Die einzige unmittelbare Rechtswirkung, welche der Entbindungsentscheid für den betroffenen Mandanten hat, liegt darin, dass dieser in jenem Umfang, in dem es für die Abwendung einer ungerechtfertigten Strafverfolgung notwendig ist, des ihm ansonsten zustehenden Schutzes durch das Anwaltsgeheimnis verlustig geht. Zu verweigern ist eine verlangte Entbindung nur dann, wenn die Klientschaft ihrerseits ein höherrangiges Interesse an der Geheimhaltung des Mandatsverhältnisses hat (vgl. Urteil 2C_508/2007 vom 27.Mai 2008 E. 2).
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
20.12.20116B_1076/2010, Urteil vom 21.06.2011
Betrifft: Art. 12
Art. 12 lit. C BGFA; Art. 29 Abs. 3 und 32 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 3 EMRK.
Faires Verfahren; Mehrfachverteidigung.
Die Beschwerdeführer machen geltend, ihr Anspruch auf ein faires Verfahren sei verletzt. Sie seien vor erster und zweiter Instanz alle durch denselben amtlichen Verteidiger, Rechtsanwalt C., vertreten gewesen. Dieser habe vor Vorinstanz «zehn» Mitangeklagte vertreten. Die standesrechtlichen Regeln würden eine solche Mehrfachvertretung verbieten. Sie hätten gegenläufige Interessen, zumal ihnen nicht derselbe Tatbeitrag zur Last gelegt werde. [. . .]
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
02.12.20112C_452/2011, Urteil vom 25.08.2011
Betrifft: Art. 12
Art. 12 LLCA.
Avocats, avertissement.
L’art. 12 let. a LLCA dispose que l’avocat exerce sa profession avec soin et diligence. Cette disposition constitue une clause générale, qui ne se limite pas aux rapports professionnels de l’avocat avec ses clients, mais aussi avec les autorités et ses confrères (cf. réf.). Il suppose toutefois l’existence d’un manquement significatif aux devoirs de la profession (cf. réf.). Il appartient en particulier à l’avocat de rendre compte à son client, à première demande, non seulement sur la conduite du mandat et l’évolution du dossier, mais aussi au sujet de toute circonstance susceptible de concerner le client, en particulier s’agissant des frais et honoraires (cf. réf.). La facturation d’honoraires à un client au bénéfice de l’assistance judiciaire, même si le montant reçu de l’Etat ne couvre pas l’entier des honoraires en question, constitue une violation des devoirs professionnels qui mérite d’être sanctionnée disciplinairement (cf. réf.). Par conséquent, un avocat dont le client a obtenu l’assistance judiciaire et qui, malgré cela, ne donne pas suite aux requêtes de celui-ci tendant au remboursement des avances de frais versées, viole ses devoirs au sens de l’art. 12 let. a LLCA.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
Weitere Neuigkeiten

10.11.2011Anwaltliche Unabhängigkeit - Wozu ? Wie Weit ? Wovon ?
Autor: Kaspar Schiller
Anwaltsrevue 10/2011, S. 421 – 428
Quelle: Literatur / Berufsregeln
10.11.2011Unabhängigkeit nach BGFA
Autor: Kaspar Schiller
Anwaltsrevue 10/2011, S. 428 – 429
Quelle: Literatur / Berufsregeln
03.11.20112C_900/2010, Urteil vom 17.06.2011
Betrifft: Art. 12
Art. 12 lit. a BGFA.
Verletzung von Berufsregeln.
Streitgegenstand bildet die Tragweite der Diskretionsklausel im Vergleich vom 29. November 2006. Die kantonalen Instanzen gehen zu Recht davon aus, dass sich die Verpflichtung zu Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit auch auf die Beziehungen des Anwalts zur Gegenpartei – hier der Z.-Versicherung – erstreckt (BGE 130 II 270 E. 3.2 S. 276 mit Hinweis). Ebenso nehmen sie richtig an, dass die Vereinbarung der Vertraulichkeit zwischen den Parteien auch von den Anwälten zu beachten ist, die bei der Aushandlung des Vergleichs mitwirken, da die Diskretionsklausel andernfalls nicht die erwünschte Wirkung hätte. Eine Missachtung der vereinbarten Verschwiegenheit stellt deshalb eine Verletzung der anwaltlichen Pflicht zur sorgfältigen und gewissenhaften Berufsausübung nach Art. 12 lit. a BGFA dar.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
01.11.2011Anwaltsgeheimnis wird in allen Verfahrensgesetzen ausgedehnt
Autor: Jurius
Jusletter 31. Oktober 2011
Quelle: Literatur / Berufsregeln
07.10.2011Beschluss der Zürcher Aufsichtskommission über die Anwältinnen un...
Betrifft: ZH
Art. 24 und 27 Abs. 2 BGFA.
Anforderungen an die von Anwältinnen und Anwälten aus Mitgliedstaaten der EU/EFTA geführten Fachanwaltstitel.
Art. 24 BGFA fordert, dass die dienstleistungserbringenden Anwältinnen und Anwälte ihre ursprüngliche Berufsbezeichnung in der Amtssprache ihres Herkunftsstaats verwenden, unter Angabe der Berufsorganisation, deren Zuständigkeit sie unterliegen, oder des Gerichts, bei dem sie nach den Vorschriften dieses Staats zugelassen sind. Eine Spezialisierung als Fachanwalt/Fachanwältin ist vom Inhalt her ebenfalls als Berufsbezeichnung im Sinne von Art. 24 BGFA zu qualifizieren. Damit ist auch bei einer Spezialausbildung ein Vermerk auf die Herkunftsbezeichnung anzubringen.
Quelle: Rechtsprechung / Kantone
27.09.20112C_665/2010, Urteil vom 24.05.2011
Betrifft: Art. 17
Art. 17 BGFA und Art. 49 Abs. 1 BV.
Disziplinarrecht; Verletzung von Berufs- und Standespflichten.
Das eidgenössische Anwaltsgesetz regelt das Disziplinarrecht über die Anwälte abschliessend. Das kantonale Recht darf der Aufsichtsbehörde jedoch zusätzliche Aufsichtsmittel zur Verfügung stellen (vgl. BGE 132 II 250 E. 4.3.1 S. 254; 129 II 297 E. 1.1 S. 299 mit Hinweis).
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
31.08.20112C_187/2011, Urteil vom 28.07.2011
Betrifft: Art. 8, Art. 9, Art. 17
Art. 8 Abs. 1 lit. b, 9 und 17 BGFA.
Streichung aus dem Anwaltsregister.
Seine ungerechtfertigten Anschuldigungen gegen mehrere Berufskollegen haben für einen Walliser Anwalt die Streichung aus dem Anwaltsregister zur Folge. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des streitbaren Advokaten abgewiesen.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
06.07.20112C_885/2010, Urteil vom 22.02.2011
Betrifft: Art. 12
Art. 12 LLCA.
Conflit d’intérêts pour un avocat ; capacité de postuler de l'avocat.
La présente procédure porte sur la question de savoir si l’avocat X. se trouve dans une situation de conflit d’intérêts en assumant la défense du détective chargé par Y. de surveiller son épouse, alors que celle-ci est représentée dans sa procédure de divorce par un des associés de cet avocat, A.. Cette question revient à examiner si les intérêts de l’épouse et du détective sont contradictoires, de sorte que la défense de l’un(e) risque de porter atteinte à la position de l’autre.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
06.07.20112C_247/2010, Urteil vom 16.02.2011
Betrifft: Art. 12, Art. 17, Art. 27
Art. 12 f., 17 ff. und 27 Abs. 1 BGFA.
Verletzung von Berufsregeln.
Haben die Parteien die Höhe der Anwaltsvergütung nicht klar geregelt, ist von einer Honorierung nach Stundenaufwand auszugehen (vgl. WALTER FELLMANN, in: Berner Kommentar zum OR, 1992, N. 395 ff. und 441 ff. zu Art. 394 OR; ders., Anwaltsrecht, S. 406 ff. Rz. 1211 ff.; BEAT HESS, Das Anwaltsgesetz des Bundes [BGFA] und seine Umsetzung durch die Kantone am Beispiel des Kantons Bern, ZBJV 140/2004 S. 119 f.; BOHNET/MARTENET, a.a.O., S. 1174 f. Rz. 2972). Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer selber angeblich «generell» mit Pauschalsummen abrechnet und er dem Verzeiger keinen Stundensatz mitgeteilt hatte.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
06.07.2011Anwalts-Gesellschaft: Regulierung oder Wirtschaftsfreiheit?
Autor: Aus der Redaktion
Anwaltsrevue 4/2011, S. 163 – 164
Quelle: Literatur / Berufsregeln
25.05.2011Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, I. Kammer, ...
Betrifft: LU
Bei der Festlegung der Disziplinarmassnahme sind nur die Disziplinarmassnahmen der letzten fünf Jahre zu berücksichtigen.
Quelle: Rechtsprechung / Kantone
25.05.2011Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, I. Kammer, ...
Betrifft: LU
Der Anwalt/Notar hat sich jeder Tätigkeit zu enthalten, wenn ein von ihm beurkundetes Testament in irgendeiner noch so entfernten Weise zum Gegenstand eines Streits wird.
Quelle: Rechtsprechung / Kantone
25.05.2011Entscheid der Aufsichtsbehörde über die Anwältinnen und Anwälte d...
Betrifft: LU
Anforderungen an den Gesellschaftszweck einer Anwalts-Aktiengesellschaft.
Quelle: Rechtsprechung / Kantone
19.04.2011Der Schutz des Anwaltsgeheimnisses im Kartellverfahren seit dem 1...
Autor: Amelia Perucchi
Jusletter 18. April 2011
Quelle: Literatur / Berufsregeln
14.04.20112C_755/2010, Urteil vom 10.12.2010
Art. 43 al. 3 LPAv/GE.
Refus d’admettre la constitution d’un avocat.
Par décision du 30 août 2010, le Juge d’instruction a refusé la constitution de E.X. pour la défense de A.X. et/ou de ses sociétés, au motif que ce même avocat avait précédemment fonctionné comme défenseur dans une affaire connexe.
Quelle: Rechtsprechung / Bund weiteres Anwaltsrecht
08.04.2011«Pour que le droit d’exercer notre profession soit toujours respe...
Autor: Pascal Maurer interviewt von Peter von Ins
Anwaltsrevue 2/2011, S. 73 – 75
Quelle: Literatur / Berufsregeln
16.02.20112C_8/2010, Urteil vom 04.10.2010
Betrifft: Art. 12, Art. 17
Art. 12 und 17 ff. BGFA.
Disziplinaraufsicht über die Rechtsanwälte, Verletzung von Berufspflichten.
Anwälte sind gemäss Art. 12 lit. a BGFA verpflichtet, ihren Beruf sorgfältig und gewissenhaft auszuüben. Hierzu gehört auch, dass der Anwalt grundsätzlich jegliches Verhalten unterlässt, das die Gefahr einer Beeinflussung von Zeugen zur Folge haben könnte (vgl. Art. 7 der Standesregeln des Schweizerischen Anwaltsverbands vom 1. Juli 2005). Die selbständige Kontaktaufnahme mit einer Person, die als Zeuge in Betracht kommt, erscheint unter diesem Gesichtspunkt als problematisch, da mit einem solchen Vorgehen stets eine zumindest abstrakte Gefahr einer Beeinflussung verbunden ist.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
16.02.2011Die «Fédération des Barreaux d’Europe» (FBE) im Jahre 2010
Autor: Mirko Roš
Anwaltsrevue 1/2011, S. 21 – 24
Quelle: Literatur / Allgemeines
02.02.20114A_329/2009, Urteil vom 01.12.2010
Art. 398 OR.
Auftrag, Sorgfaltspflicht des Anwalts und Kenntnis der Rechtsprechung.
Quelle: Rechtsprechung / Bund weiteres Anwaltsrecht
02.02.2011Auch Anwalts-Holding oder nur Anwalts-Gesellschaft?
Autor: Ernst Staehelin
Anwaltsrevue 11-12/2010, S. 478 – 479
Quelle: Literatur / Allgemeines
02.02.2011Patententzug: Das Bundesgericht schreitet voran – Wo bleiben die ...
Autor: Beat von Rechenberg
Anwaltsrevue 11-12/2010, S. 479 – 482
Quelle: Literatur / Aufsichts- und Disziplinarsachen
02.02.2011Aussagerecht des Anwalts
Autor: Martin Sterchi
Anwaltsrevue 11-12/2010, S. 483 – 485
Quelle: Literatur / Berufsregeln
08.12.20102F_1/2010, Urteil vom 04.10.2010
Betrifft: Art. 12, Art. 17
Art. 12 und 17 BGFA; Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG.
Disziplinaraufsicht über die Rechtsanwälte.
Tatsachen im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG sind diejenigen Elemente, welche den konkret zu beurteilenden Sachverhalt ausmachen. Beweismittel nach dieser Bestimmung müssen dem Beweis solcher Tatsachen dienen. Eine rechtliche Würdigung von Tatsachen ist selbst indessen keine Tatsache (Urteil 2F_2/2009 vom 23 September 2009 E. 3.2; mit Hinweis auf BGE 102 Ib 45 E. 1b S.48; 98 Ia 568 E. 5b S. 573).
Strafprozessuale Beweisverwertungsverbote (…) bezwecken in erster Linie den Schutz der Verfahrensrechte eines Beschuldigten bzw. Angeklagten im Strafverfahren und nicht die Verhinderung von Sanktionen gegen den Anwalt, welcher gegen die Berufsregeln verstossen hat.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
27.10.20102C_119/2010, Urteil vom 01.07.2010
Betrifft: Art. 8, Art. 9
Art 8 Abs. 1 lit. b und Art. 9 BGFA.
Löschung des Eintrags im Anwaltsregister.
Die bundesrechtlich vorgeschriebenen persönlichen Voraussetzungen für den Registereintrag stellen lediglich Minimalanforderungen dar, die in allen Kantonen erfüllt sein müssen. Bei der Prüfung der Frage der Vereinbarkeit der strafrechtlichen Verurteilung mit dem Anwaltsberuf verfügt die Aufsichtsbehörde nach dem Willen des Gesetzgebers demnach über einen grossen Beurteilungsspielraum; die Behörde hat indessen stets den Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu beachten [Literatur]. Für die Verweigerung des Eintrages bzw. für dessen Löschung muss somit stets eine gewisse Tatschwere vorliegen und diese muss mit der Löschung in einem vernünftigen Verhältnis stehen (Ernst Staehelin/Christian Oetiker, in: Kommentar zum Anwaltsgesetz, 2005, N. 6 und N. 18 zu Art. 8 BGFA).
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
27.10.20102C_330/2010, Urteil vom 17.06.2010
Betrifft: Art. 8
Art. 8 LLCA.
Radiation d’un avocat du registre cantonal.
Selon l’art. 8 al. 1 let. c LLCA, pour pouvoir être inscrit au registre d’un canton, l’avocat ne doit faire l’objet d’aucun acte de défaut de biens. Peu importe que cet acte soit provisoire ou définitif (arrêt 2A.619/2005 du 2 mars 2006). Cette exigence de solvabilité doit protéger les clients de l’avocat, dans la mesure où celui-ci se voit confier des fonds. Elle implique de produire une attestation ou un extrait délivré par l’office des poursuites et des faillites (cf. François Bohnet/Vincent Martenet, Droit de la profession d’avocat, 2009, p. 276, no 621). Cette condition doit être remplie tout au long de la pratique de l’avocat inscrit au registre.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
27.10.2010Ausländische Beteiligung an einer Schweizer Anwalts-AG
Autor: Redaktion Anwaltsrevue
Anwaltsrevue 10/2010, S. 421 – 424
Quelle: Literatur / Berufsregeln
27.10.2010Anwaltskörperschaft – Wohin führt der Weg?
Autor: Beat von Rechenberg
Anwaltsrevue 10/2010, S. 425 – 426
Quelle: Literatur / Allgemeines
27.10.2010Sociétés d’avocats – où va-t-on?
Autor: Beat von Rechenberg
Anwaltsrevue 10/2010, S. 426 – 427
Quelle: Literatur / Allgemeines
27.10.2010Frankreich: Reform der juristischen Berufe
Autor: Joachim Gruber
Anwaltsrevue 10/2010, S. 428 – 429
Quelle: Literatur / Allgemeines
27.10.2010Accord de libre-échange AELE (Suisse) – Corée du Sud
Autor: Gilles Muller
Anwaltsrevue 10/2010, S. 430 – 433
Quelle: Literatur / Allgemeines
13.10.20106B_30/2010, Urteil vom 01. 06. 2010
Betrifft: Art. 13
Art. 13 BGFA, Art. 6 Ziff. 3 lit. c EMRK.
Anwaltsgeheimnis, unentgeltliche Verbeiständung.
Könnte der freigesprochene Angeschuldigte den ihm zustehenden Entschädigungsanspruch gegen den Staat nur unter Verzicht auf das Anwaltsgeheimnis (vollumfänglich) geltend machen, wäre dieses seines Sinns und Zwecks entleert.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
17.09.20102C_42/2010, Urteil vom 28.04.2010
Betrifft: Art. 13
Art. 13 Abs. 1 BGFA.
Entbindung von der beruflichen Schweigepflicht.
Die Rechtsanwälte unterstehen zeitlich unbegrenzt und gegenüber jedermann dem Berufsgeheimnis über alles, was ihnen infolge ihres Berufs von ihrer Klientschaft anvertraut worden ist (Art. 13 Abs. 1 BGFA; vgl. auch Art. 321 StGB). Zu den Tatsachen, welche unter den Schutz des Anwaltsgeheimnisses fallen, gehört schon der Umstand des Bestehens eines Mandats zwischen dem Rechtsanwalt und seinem Klienten.
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
17.09.2010Le Conseil des Barreaux Européens (CCBE) a 50 ans
Autor: Olivier Freymond
Anwaltsrevue 8/2010, S. 317 – 318
Quelle: Literatur / Allgemeines
17.09.2010Avocat de la première heure et droits de la défense
Autor: Jacques Michod
Anwaltsrevue 8/2010, S. 323 – 327
Quelle: Literatur / Berufsregeln
07.09.2010Le devoir d’information de l’avocat
Autor: Alain B. Lévy
Anwaltsrevue 6-7/2010, S. 265 - 276
Quelle: Literatur / Berufsregeln
07.09.20102C_518/2009, Urteil vom 09.02.2010
Betrifft: Art. 12
Art. 9 und 29 Abs. 2 BV, Art. 12 BGFA.
Verletzung von Berufsregeln.
Wenn der Anwalt gleichzeitig als Notar praktiziert, darf er in einer Streitsache, die einen von ihm zuvor öffentlich beurkundeten Sachverhalt betrifft, keine der beteiligten Parteien vertreten (Urteil 2C_26/2009 vom 18. Juni 2009 E. 3.1; 2C_407/2008 vom 23. Oktober 2008 E. 3.3).
Quelle: Rechtsprechung / Bund BGFA
07.09.2010Darf man im Prozess lügen?
Autor: Georg Naegeli
Anwaltsrevue 6-7/2010, S. 292 – 296
Quelle: Literatur / Berufsregeln
24.08.2010Nekrolog für das Unternehmensjuristengesetz: Abräumen des Spielfe...
Autor: Herbert Wohlmann
Jusletter 23. August 2010
Quelle: Literatur / Berufsregeln