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Informationsplattform Anwaltsgesetz - BGFA

Gesetze
Schiedsordnung des Zürcher Anwaltsverbands03. Okt. 2007
Betrifft: ZH
Ausgabe Oktober 2006
Verordnung des Obergerichts über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen gemäss Anwaltsgesetz03. Okt. 2007
Betrifft: ZH
vom 21. Juni 2006
Charta des Rechtspraktikums03. Okt. 2007
Betrifft: VS
Verordnung über den gerichtlichen und administrativen Rechtsbeistand (VGAR)03. Okt. 2007
Betrifft: VS
vom 7. Oktober 1998
Règlement sur la liste des activités juridiques agréées comme condition à l'inscription au tableau des avocats-stagiaires03. Okt. 2007
Betrifft: VD
du 3 décembre 2002
Richtlinien zur Bewertung der Anwaltsprüfungen 02. Okt. 2007
Betrifft: SG
vom 21. Januar 2004
Honorarrichtlinien des St.Gallischen Anwaltsverbandes02. Okt. 2007
Betrifft: SG
vom 20. Januar 2005
Gebührenordnung für die Rechtspflege02. Okt. 2007
Betrifft: OW
vom 28. September 1973
Geschäftsordnung der Anwaltskommission28. Sep. 2007
Betrifft: GL
vom 31. Juli 2003
Tarif für die Entschädigung der öffentlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung28. Sep. 2007
Betrifft: GL
vom 12. März 2004
Règles de déontologie28. Sep. 2007
Betrifft: GE
Formation28. Sep. 2007
Betrifft: GE
Honoraires28. Sep. 2007
Betrifft: GE
Autres documents28. Sep. 2007
Betrifft: GE
Circulaires et décisions relatives aux us et coutumes28. Sep. 2007
Betrifft: GE
Reglement über das Notariatspraktikum und die Anwalts- und Notariatsprüfungen28. Sep. 2007
Betrifft: FR
vom 13. Dezember 1977
Tarif der Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz28. Sep. 2007
Betrifft: FR
vom 17. Dezember 1991
Tarif der als Parteikosten in Zivilsachen geschuldeten Anwaltshonorare und -auslagen 28. Sep. 2007
Betrifft: FR
vom 28. Juni 1988
Verordnung über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV)27. Sep. 2007
Betrifft: BE
vom 17. Mai 2006
Verordnung über die Entschädigung der Mitglieder der Anwalts- und der Notariatsprüfungskommission (EMPV)27. Sep. 2007
Betrifft: BE
vom 25. Oktober 2006
Reglement für das Verfahren vor dem Standesgericht 27. Sep. 2007
Betrifft: AG
vom 12. November 2003
Rechtsprechung
2P.318/2006, 2A.733/2006, Urteil vom 27.07.200705. Dez. 2007
Betrifft: Art. 3, Art. 13, Art. 17
Art. 3, 13 lit. c und i und 17 ff. BGFA. Disziplinaraufsicht über Rechtsanwälte (befristetes Berufsausübungsverbot). Der Beschwerdeführer macht geltend, das eidgenössische Anwaltsgesetz schliesse aus, dass der kantonale Gesetzgeber in Vereinbarungen des Rechtsanwalts mit seinem Klienten über das geschuldete Honorar eingreife. Mit dieser Argumentation verkennt der Beschwerdeführer, dass bei Erlass des eidgenössischen Anwaltsgesetzes bewusst auf eine einheitliche Regelung von Honorarfragen verzichtet worden ist. Die Kantone können – wie schon vor Inkrafttreten des eidgenössischen Anwaltsgesetzes – innerhalb der Schranken der Bundesverfassung allgemeine Vorschriften über die Bemessung des Anwaltshonorars aufstellen. Von einer Verletzung des Grundsatzes des Vorrangs des Bundesrechts (Art. 49 BV), auf den sich der Beschwerdeführer implizit beruft, kann deshalb im vorliegenden Zusammenhang keine Rede sein.
2A.318/2006, Urteil vom 25.04.200726. Sep. 2007
Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 139a OG; Revision eines bundesgerichtlichen Urteils; Konventionsverletzung; Standesrecht. Die vom Gerichtshof festgestellte Konventionsverletzung liegt darin, dass im Anwaltsaufsichtsverfahren keine öffentliche mündliche Verhandlung durchgeführt worden ist.
2A.499/2006, Urteil vom 11.06.200713. Jul. 2007
Betrifft: Art. 12, Art. 17
Art. 12 lit. a, Art. 17 Abs. 1 lit. c und d BGFA; Verletzung von Berufsregeln, befristetes Berufsausübungsverbot. Ungebührliche Äusserungen eines Rechtsanwalts können nicht erst dann als Verstoss gegen die Berufspflicht geahndet werden, wenn der Straftatbestand der Ehrverletzung erfüllt ist. Das geht aus einem neuen Urteil des Bundesgerichts hervor, das ein viermonatiges Berufsverbot für einen Anwalt in Zug bestätigt hat, der mehrfach Kreisärzten der Suva ein niederträchtiges oder gar strafbares Verhalten vorgeworfen hatte. Unter anderem sprach er von einer «auffällig nach Ausländerhass riechenden Einschätzung sowie von «gefälschten ärztlichen Berichten».
2C.97/2007, Urteil vom 08.06.200713. Jul. 2007
Betrifft: Art. 12, Art. 17
Art. 12 lit. a, Art. 17 Abs. 1 BGFA; Disziplinaraufsicht über Rechtsanwälte. Das Bundesgericht hat eine Verwarnung für einen Anwalt im Kanton Aargau bestätigt, der eine Justizbeamtin als «Schlampe» bezeichnet hatte. Ein solcher Ausdruck ist aus höchstrichterlicher Sicht «klarerweise disziplinwidrig», weshalb die in Lausanne eingereichte Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten nicht nur unbegründet, sondern ohne jede Aussicht auf Erfolg war. Letzteres hatte zur Folge, dass auch das Begehren des Anwalts um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständigung abgewiesen wurde.
Entscheid des Bezirksgerichts Zürich15. Jun. 2007
Betrifft: Art. 25
Entscheid des Bezirksgerichts Zürich
5P.298/2006, Urteil vom 16.01.2007 06. Jun. 2007
Art. 9, 27 und 29 Abs. 2 BV, Art. 20 ff. HonO/SG; Entschädigung an die unentgeltliche Rechtsvertreterin. Gemäss Art. 31 Abs. 3 AnwG/SG wird das Honorar (unabhängig davon, ob es nach Zeitaufwand oder Pauschale bemessen wird) bei unentgeltlicher Prozessführung um einen Fünftel herabgesetzt. Beim Honorar nach Zeitaufwand beträgt das mittlere Honorar Fr. 200.– (Art. 24 Abs. 1 HonO/SG) und bei unentgeltlicher Prozessführung daher Fr. 160.–/Stunde. Das Bundesgericht hat mit Urteil 1P.650/2006 vom 4. Dezember 2006 eine im Kanton Waadt erfolgte Entschädigung für die amtliche Vertretung von Fr. 160.–/Stunde als verfassungswidrig erklärt. Ob im Kanton St. Gallen die Abweichung vom Honorar von Fr. 180.–/Stunde, d.h. die im AnwG/SG vorgesehene Herabsetzung des Honorars bei amtlicher Vertretung um einen Fünftel, und nicht bloss um höchstens einen Zehntel, gerechtfertigt ist (BGE 132 I 201 E. 8.7 S. 218), braucht – wie im Folgenden darzulegen ist – nicht erörtert zu werden. Nach der Rechtsprechung genügt für die Aufhebung des angefochtenen Entscheides nicht, wenn die kantonale Behörde sich auf ein unhaltbares Argument gestützt hat. Die Aufhebung rechtfertigt sich nur, wenn der als Honorar zugesprochene Gesamtbetrag offensichtlich unhaltbar ist.
1P.556/2006, Urteil vom 25.01.2007 06. Jun. 2007
Art. 9 und 32 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 3 lit. c EMRK; Strafverfahren, «Anwalt der ersten Stunde». Soweit der Beschwerdeführer behauptet, aus Art. 32 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 3 lit. c EMRK ergebe sich ein Recht auf Anwesenheit des Verteidigers bei der polizeilichen Einvernahme, kann ihm nicht gefolgt werden (BGE 104 Ia 17 E. 4 S. 19 ff.; Niklaus Schmid, Strafprozessrecht, 4. Auflage, Zürich 2004, Rz. 494; Robert Hauser/Erhard Schweri/Karl Hartmann, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Auflage, Basel 2005, § 76 Rz. 12). Nur wenige kantonale Strafprozessordnungen gestatten der Verteidigung, schon bei polizeilichen Einvernahmen einer beschuldigten Person im Ermittlungsverfahren anwesend zu sein («Anwalt der ersten Stunde», s. Hinweise in Botschaft des Bundesrats vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2005 1085, 1193 Fn. 273). Der Bundesrat schlägt vor, in der neuen Strafprozessordnung des Bundes ein solches Anwesenheitsrecht der Verteidigung bei polizeilichen Einvernahmen einzuführen (Art. 156 des Entwurfs für eine Schweizerische Strafprozessordnung, E-StPO, BBl 2005 1389, 1435). Dieser Vorschlag wird insbesondere damit begründet, dass Probleme bei der Verwertbarkeit von Aussagen, die ohne ein Anwesenheitsrecht der Verteidigung im polizeilichen Ermittlungsverfahren gemacht wurden, vermieden werden sollten (vgl. BBl 2005 1194). Die vom Beschwerdeführer angerufenen Verfassungs- und Konventionsbestimmungen statuieren hingegen kein Recht auf Anwesenheit der Verteidigung an einer Einvernahme im polizeilichen Ermittlungsverfahren. Es ist somit hier auch keine verfassungswidrige Umgehung von Verteidigungsrechten zu erkennen.
5P.438/2006, Urteil vom 17.01.2007 06. Jun. 2007
Art. 9 Cst.; rémunération d’avocat d’office. Dans l’ATF 132 I 201, qui concernait le canton d’Argovie, dans lequel la rémunération de l’avocat d’office était fixée à 150 fr. de l’heure, le Tribunal fédéral a estimé qu’il ne se justifiait plus de limiter la rémunération des défenseurs d’office au seul remboursement de leurs frais. L’indemnisation pour les mandats d’office doit être déterminée de telle sorte qu’il soit possible aux avocats de réaliser un gain modeste et non uniquement symbolique. Le Tribunal fédéral a considéré qu’il fallait partir d’un tarif horaire de l’ordre de 180 fr. comme règle de base. En se fondant sur deux rapports dont les chiffres datent de 2003, il a constaté que les charges horaires moyennes étaient d’environ 130 fr., comprenant la prévoyance professionnelle, les assurances sociales et l’assurance d’indemnité journalière de maladie (Urs Frey/ Heiko Bergmann, Bericht: Studie Praxiskosten des Schweizerischen Anwaltsverbandes, Schweizerisches Institut für Klein- und Mittelunternehmen der Universität St. Gallen, 31 mars 2005, p. 26 ss; cf aussi Bruno Pellegrini, Umfrage bei den Schweizer Anwältinnen und Anwälten zu den Praxiskosten, in: Revue des avocats 2005, p. 315). Il a par conséquent estimé qu’une rétribution de 150 fr. par heure n’était pas conforme à la constitution. Dans un arrêt postérieur se rapportant au canton de Glaris, un tarif horaire de 150 fr. a ainsi été jugé insuffisant (arrêt 2P.76/2005 du 27 juin 2006).
Verletzung des Doppelvertretungsverbotes gemäss Art. 12 lit. c BGFA06. Jun. 2007
Betrifft: OW
Entscheid der Anwaltskommission des Kantons Obwalden vom 21. Dezember 2006 Anwaltsrevue 4/2007, S. 172 - 175
Gesetzliches Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare muss Ausnahmetatbestand zulassen06. Jun. 2007
Pressemitteilung Nr. 27/2007 vom 7. März 2007 zum Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts vom 12. Dezember 2006 – 1 BvR 2576/04 Anwaltsrevue 4/2007, S. 175 - 176
Literatur
Ist Anwalt nicht gleich Anwalt, ist Anwältin nicht gleich Anwältin?05. Dez. 2007
Autor: Franz M. Wittmann Anwaltsrevue 11-12/2007, S. 510 – 513
Das Anwaltshonorar/Informationspflicht und Sicherstellung05. Dez. 2007
Autor: Niklaus Studer Anwaltsrevue 10/2007, S. 454 – 455
A propos d’un arrêt de la CJCE du 26 juin 2007 - Occasion manquée, défaite ou victoire?05. Dez. 2007
Autor: Jean-Pierre Gross Anwaltsrevue 09/2007, S. 392 – 395
Änderungen im anwaltlichen Berufsrecht in Deutschland – eine Übersicht05. Dez. 2007
Autor: Herrmann Thebrath Anwaltsrevue 09/2007, S. 397 – 402
Auslegung des Begriffs «Hochschule» in Art. 7 Abs. 1 lit. a BGFA05. Dez. 2007
Autor: schweizerischer Anwaltsverband Anwaltsrevue 09/2007, S. 415
«Anwalt der ersten Stunde» – ein zentraler Teil der neuen Schweizerischen Strafprozessordnung26. Sep. 2007
Autor: Hugo Camenzind Anwaltsrevue 08/2007, S. 328 – 332
Le Conseil des Barreaux Européens (CCBE)26. Sep. 2007
Autoren: Colin Tyre und Olivier Freymond Anwaltsrevue 08/2007, S. 338 – 340
Verjährung von Disziplinarmassnahmen (Art. 19 BGFA)26. Sep. 2007
Autor: Martin Sterchi Anwaltsrevue 08/2007, S. 356 – 359
Zu lockere Anwalts-Zungen13. Jul. 2007
Autor: Markus Felber Jusletter 2. Juli 2007
Zur Notwendigkeit des "Anwalts der ersten Stunde"13. Jul. 2007
Autor: Peter Popp Anwaltsrevue 6-7/2007, S. 266 - 270
Verbot der Doppelvertretung im Scheidungsverfahren13. Jul. 2007
Autor: Benno Schneider Anwaltsrevue 6-7/2007, S. 298 - 300
Anwaltshonorare: Widersprüchliche Forderungen von Konsumenten und Wettbewerbskommission13. Jul. 2007
Autor: schweizerischer Anwaltsverband Anwaltsrevue 6-7/2007, S. 303
Das absolute Verbot des reinen Erfolgshonorars ist in Deutschland verfassungswidrig06. Jun. 2007
Autor: schweizerischer Anwaltsverband Anwaltsrevue 5/2007, S. 230 – 231
Unabhängigkeit und Haftung des Anwalts in der Anwaltskörperschaft06. Jun. 2007
Autor: Walter Fellmann Anwaltsrevue 5/2007, S. 232 – 234
La délation, pire que la grippe aviaire!06. Jun. 2007
Autor: Jean-Pierre Gross Anwaltsrevue 4/2007, S. 143 – 147
Überblick über den Deckungsbereich der Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte06. Jun. 2007
Autor: Matthias Schnyder Anwaltsrevue 4/2007, S. 151 – 155
Blick über die Grenzen: Entwicklungen in der deutschen Rechtsanwaltschaft 200606. Jun. 2007
Autor: Matthias Kilian Anwaltsrevue 4/2007, S. 181 – 182


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